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Allgemeine Informationen zum Thema Reifen

Der richtige Reifendruck

Bereits ein halbes Bar zu wenig Druck in den Reifen erhöht den Spritverbrauch um bis zu fünf Prozent, sagt der TÜV. Mit dem zu niedrigen Druck sinke auch die Lebensdauer des Reifens und die Sicherheit beim Bremsen nehme ab, so der TÜV.

Achten Sie deshalb auf den Reifendruck. Die richtigen Werte für Ihr Fahrzeug finden Sie meist an der Innenseite des Tankdeckels oder an der Schmalseite der Fahrertür unter dem Schloß. Den Druck sollten Sie immer mit kalten Reifen prüfen, also nicht, wenn der Wagen zuvor zwei Stunden auf der Autobahn war oder mit einer Seite in der Sonne stand.

Laut TÜV dürfen Sie Ihren Reifen ruhig etwas mehr Druck machen: Der Rollwiderstand nimmt deutlich ab, wenn die Reifen mit etwa 0,2 bar mehr Druck gefüllt werden. Daraus resultierend ergibt sich auch ein niedrigerer Spritverbrauch. Deshalb sollten Sie beim Neureifenkauf zu Energiesparreifen greifen. Sie reduzieren den Rollwiderstand um bis zu 20 Prozent.

 

Das Reserverad nicht vernachlässigen

Kaum einem Teil des Autos wird weniger Beachtung geschenkt als dem Reserverad. Jahrelang fährt es, oftmals unter einer Abdeckung im Kofferraumboden verborgen, mit und gerät völlig in Vergessenheit.

Weil Sie aber nicht wissen, wann Sie die nächste Reifenpanne haben, sollten Sie sioch dieses Rad einmal zur Kontrolle anschauen. Es geht in erster Linie um den Luftdruck, den es zu überprüfen gilt. Meistens ist der Druck auf 1 bar abgeschlafft, was im Falle einer Panne dazu führt das Sie Ihtr Reserverad vergesen können.

Den Luftdruck wählen Sie deshalb mit 0,5 bar mehr als in der Betriebsanleitung Ihres Fahrzeuges angegeben wird! Zudem empfehlen wir den Luftdruck im Resrverad mindestens einmal jährlich zu überprüfen!

 

Alter und Profiltiefe

Als Mindestprofiltiefe gilt in Deutschland 1,6 Millimeter. Zur Sicherheit empfiehlt der TÜV aber 4 Millimeter Mindestprofil.

Auch wenn die Mindestprofiltiefe noch nicht erreicht ist, sollte ein Reifen nach spätestens 6 oder 7 Jahren erneuert werden, da mit der Zeit das Gummi porös und dadurch brüchig wird.

 

So alt sind Autoreifen

Auf jedem Autoreifen ist eine leicht entschlüsselbare Kennung zu finden, die über die das Herstellungsdatum Auskunft gibt. Diese Kennzeichnung ist im Sinne des Verbraucherschutzes, denn schon nach einigen Jahren wird die Gummimischung härter und der Reifen dadurch weniger griffig. Ladenhüter sollte man daher nicht montieren lassen.

Die letzten drei Stellen der sogenannten DOT-Nummer (DOT steht fürs amerikanische "Department of Transportation") sind dabei interessant.

Die ersten beiden Ziffern davon bilden die Woche, die dritte steht für die letzte Ziffer des Jahres. Damit man die Jahrzehnte unterscheiden kann, sind an die Ziffern noch Symbole angehängt.

Fehlt dieses Symbol haben Sie ein antikes Stück aus den 80ern, ein Dreieck steht für die 90er und die Produktion der ersten Dekade im neuen Jahrtausend wird durch eine Raute gekennzeichnet sein.

Ein Beispiel:

Der Reifen mit dieser Kennung ist in der 42. Woche 1999 gebaut worden, kann also ruhigen Gewissens montiert werden.

 

mit uns sind Sie auf dem richtigen Weg!

 

 

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Stand: 04. November 2005